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2. Kapitel

Ich kanns nicht verhindern


Es ist so traurig. Man weiß was gerade passiert. Man, Ich, Wir leben uns auseinander. Es ist als ob ich es wie aus einer Seifenblase heraussehen kann. Als ob ich draußenstehe und mich selbst beobachte, wie ich es alles nur noch schlimmer mache. Wie ich selbst dazu beitrage, mir selbst am Ende nur wehzutun und anderen Menschen dazu. Ich lächle. Ich weiß nicht warum, weil die Seifenblase,.. das äußere so schön aussieht. Und dann weine ich, weil ich weiß dass das nur so aussieht und mir wehtun wird. Ich mache alles nur noch shclimmer. Ich weiß was ich tue, und kann mich selbst nicht aufhalten. Ich denke: So jetzt, tu dies um es wieder gut zu machen, und ich denke es mit einem lächeln, aber ich kann es nicht tun, weil zuviel zwischen uns liegt. Weil du einfach zuviele Dinge getan hast, die mir wehgetan haben und du niemals bemerkt hast, dass du mich kapuut gemacht hast. Und weil du mich niemals gefragt hast, was los ist. Ich kann nichts tun, weil ich eigentlich nichts tun möchte. Ich möchte das alles wieder so wie früher wird, weil ich gerade JETZT dich sosehr brauche wie noch nie, und ich weiß dass du mich brauchst. Aber es stehen zu viele passierte Dinge zwischen uns. Zu viel was weh getan hat und eine Narbe hinterlassen hat. Wie eine Kerbe in einem Tisch, auf der ganz viel Dreck ist, und man möchte dieses Dreck entfernen um die Kerbe wieder zu heilen, so dass es aussieht als wäre da niemals eine Kerbe gewesen, aber es geht nicht, weil man den Dreck irgendwie nicht wegbekommt. Weil der so widerstandsfähig ist,.. weil es nicht geht, oder die richtige Hilfestellung an Putzmitteln, weil man es alleine nicht sauber machen kann. Vielleicht brauchen wir Hilfe. Aber ich will es dir nicht sagen, weil ich eigentlich noch sauer bin und möchte dass du auf mich zukommst. Weil ich möchte dass du mich gern hast und du mich lieb hast und du zu mir kommst und sagst das es dir alles leidtut. Es hört sich schrecklich egoistisch an, als ob ich niemals etwas gemach thätte, aber das hab ich natürlich auch. Aber ich bin so sauer, dass ich das erstmal mit dir klären muss. Ich möchte es so gerne klären, aber ich kann nicht zu dir kommen, es ist wie in einem Film, wo man der Person sagen möchte, dass sie da gerade einen gravierenden Fehler begeht, man möchte der Person sagen, dass er oder sie gerade in den Tod fährt, aber es geht nicht. Und der Film geht weiter und weiter, und man guckt und guckt verzweifelt, weil man nichts tun kann. Und die Figur ist Tod. Und man weint, weil man es eigentlich verhindern hätte können, weil man es ja wusste, aber irgendwie konnte man doch nichts tun. Weil es irgendwie nicht ging, obwohl man es wusste.. irgendwie.
6.4.09 20:39


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